Schulbesuch, Timah Nature Reserve und Night Safari (31.7.08)
Freitag, 8. August 2008

An jenem Morgen stand ich um 8h auf. Nach dem Frühstück packte ich ein wenig und schaute dann eine Sendung über einen Reporter, welcher bei den Aborigines lebte. Er lernte dort verschiedene traditionelle Tänze, welche er dann vor der ganzen Community vorzeigte. Dies ist ja ganz bestimmt ein einmaliges Erlebnis!

Ich machte mich um 10.30 Uhr aber auch auf zu einem einmaligen Erlebnis und zwar zu einem Schulbesuch bei der Klasse 4a der Changkat Primary School. Dies ist die Klasse von Esther Seet, der Tochter einer der Line Dancing-Mittänzerinnen. Ich wurde eingeladen, die Vorträge der Schüler über Sehenswürdigkeiten von Singapore beizuwohnen, da jene eben ausländischen Touristen schmackhaft gemacht werden solen. Ich sollte nun beurteilen, ob ich ihr jeweiliges Quartier nach der Präsentation besuchen würde und konnte ihnen ebenfalls ein paar Tipps zu den Folien und der Vortragsart geben.

Bei der Sicherheitskontrolle am Eingang musste ich meine ID gegen einen Besucherausweis eintauschen und dann wartete ich im Sekretariat bis Esther kam. Sie kam dann mit einer Schülerin, welche sich nicht gut fühlte und nach Hause durfte. Ihre Gruppe hatte deshalb den Vortrag bereits gehalten, aber es gab noch 8 weitere. Die Klasse bestand aus 38 10-Jährigen Schülern und Schülerinnen. Sie hatten in 4er- oder 5er-Gruppen über eines der folgenden drei Quartiere eine Powerpoint-Präsentation vorbereitet: Chinatown, Little India resp. Kamplon Glam. Letzeres ist das musimische Viertel mit vielen Moscheen und so.

Die Powerpoint-Präsentationen waren recht unterschiedlich, aber für 10-Jährige doch nicht schlecht. Bei der ersten Gruppe waren die Texte zwar nur vom Internet auf recht überfüllte Folien kopiert worden und es waren sogar noch die Hyperlinks drinnen, aber andere hatten das Krürzen doch bereits entdeckt. Eine Gruppe machte sogar so etwas wie ein Gespräch untereinander als Rahmen-Programm für den Vortrag, was wirklich eine gute Idee war. Einige, vor allem Mädchen, konnte man leider fast nicht verstehen, aber zumindest zwei Knaben waren sehr gute Redner.

Die Zeiteinteilung hatten auch nicht alle im Griff, weshalb wir dann auch nicht mit allen Gruppen durchkamen. Drei mussten noch auf den nächsten Tag verschoben werden und eine Gruppe musste um 13.15 Uhr abgebrochen werden, da sonst alle Schüler den Bus verpasst hätten. Die 2 Stunden gingen auf jeden Fall sehr schnell vorbei und ich war gerührt von den so herzigen Kids. Ich wurde überhäuft von kleineren und grösseren Geschenken und hatte bei einigen sogar die Ehre, eine Unterschrift abzugeben.

Jemand schrieb mir sogar einen persönlichen Brief, welcher mich aber ein wenig schockierte. Das Mädchen schrieb unter anderem, dass sie es schade fand, dass die Europäer normalerweise auf die Asiaten niederblickten und sie sogar ev. ein wenig hassten. Zu den Schweizern schrieb sie aber, dass ihre Eltern meinten, wir seien ok!... Es war also recht krass, dies von einer 10-Jährigen zu lesen, aber ich versicherte ihr dann, dass wir Europäer die Asiaten nicht hassten. Sie wollte dann noch meine Email-Adress, um ein wenig über MSN zu kommunizieren und dagegen hatte ich natürlich nichts.

Das Ganze war ganz bestimmt ein einmaliges Erlebnis, welches sehr rührend war. Esther gab mir dann als Dankeschön auch noch eine Hand-Tasche mit der Aufschrift der Schule und zeigte mir noch ein wenig die Schule. Danach gingen wir zusammen Mittagessen und hatten nun natürlich genügend Gesprächsstoff. Ich sagte ihr, dass sie mich gerne mal in der Schweiz besuchen kommen könne und wir versprachen, in Kontakt zu bleiben.

Nachdem wir uns verabschiedet haben, machte ich mich auf den Weg zum Bukit Timah Nature Reserve. Ich wusste aus dem Reiseführer welchen Bus ich benötigte, aber es stand nichts von der Richtung und der Haltestelle. Ich fragte also den Busfahrer und der versprach mir, sein bestes zu geben, dass ich dorthin finde. Ich hatte zwar am Anfang so meine Zweifel, da er nicht wirklich zu wissen schien, wo genau dieser Park war, aber nach dem Studium meines Reiseführers (während dem fahren!...), liess er mich auf jeden Fall bei der richtigen Haltestelle raus und erklärte mir den Weg zum Eingang.

Ich hatte im Reiseführer gelesen, dass man hier wilde Makakken zu sehen bekam, was für mich eigentlich der einzige Grund war, hierher zu kommen. Um 15.30 Uhr betrat ich dann also den steilen Weg zum Gipfel und kam dort etwa 25min später an. Vor allem die vielen, sehr hohen Treppenstufen machten mir etwas zu schaffen, aber dies war ja zumindest ein gutes Training für mein Knie. Da ich noch immer keine Äffchen gesehen hatte, machte ich auf dem Rückweg einen Umweg, welcher dann noch ein paar Treppen mehr mit sich brachte, aber leider noch immer keine Makakken.


Sentosa Island: 2. Besuch (30.7.08)
Sonntag, 3. August 2008

An jenem heissen Morgen erwachte ich kurz vor 9h. Um 9.45 ging ich dann zur MRT-Station und damit zur Harbourfront resp. dem VivoCity, einem grossen Shoppingzentrum am Hafen. Mein Ziel war aber zum zweiten Mal die Sentosa Insel. Heute nahm ich aber nicht den Bus, sondern den sogennanten Monorail, eine Einschienenbahn. Um 11.05 betrat ich diesen etwas speziellen Zug und nur 20min später war ich bereits beim Palavan Beach. Um 12h war dort der Close Encounter mit Reptilien und somit hatte ich jetzt noch eine halbe Stunde "rumzukriegen". Ich shclenderte ein wenig am Strand herum und sah ein paar Schulklassen zu, diesich für irgendeinen Wettkampf oder so vorbereiteten. Auf jeden Fall hatte jede Gruppe eine Fahne bei sich und die Jugendlichen scherten sich in einem Kreis zusammen und schrien irgendwelche Parolen heraus, so wie bei einem Ritual, um alle für den Wettkampf heiss zu machen. Um was genau es dann tatsächlich ging, fand ich aber nicht heraus.

Ich hatte eigentlich erwartet, beim Reptilien-Encounter eine Schlange um meinen Hals hängen zu können, aber stattdessen konnte man Fotos mit einem Grünen Leguan machen. Dies war auch ok; Schlangen hatte ich ja schon mehrmal berührt gehabt und dieser Leguan war auch wirklich schön. Er war zwar nicht (wie der Name sagt) grün sondern orange. Dies war anscheinend so, weil dieses Männchen nicht auf Weibchensuche war.

Um 12.30 Uhr war dann im Amphitheater der Animal Encounter mit Primaten. Genauer gesagt war es eine Show mit drei pig-tail Makakken (Schweinsaffen). Es wurde gezeigt, wie die Affen normalerweise den Menschen dienen und zwar war dies indem sie die Kokosnüsse von den Bäumen holen. Eines der drei Weibchen kletterte mühelos auf eine Palme und "kurbelte" so lange an drei Kokosnüssen heurm bis jene runter fielen. Danach fuhr die Schwester mit einem Dreirad herum und spielte Basketball. Das Ganze war in eine Art Geschichte eingebettet, wo sich der männliche Tierpfleger jeweils dumm stellte und seine Kollegin die Zuverlässige und Seriöse war. Er war z.B. dafür verantwortlich, dass das eine Weibchen nicht mit der Hand winkte, sondern den Zuschauern ihren schönen (rot-geschwollenen) Hintern zeigte und mit dem kurzen Schwanz wackelte.

Nach der Pimaten-Show kaufte ich mir Sweet And Sour Fisch und einen Ananassaft zum Zmittag. Der Saft war zwar verhältnismässig sehr teuer, aber ich hatte ja auch nicht erwartet, dass man für "ohne (!) Eis" noch extra bezahlen musste. Naja, es waren ja nur 60 Cents, aber ich war im ersten Moment shcon etwas baff. Gut, ohne Eis hat es ja shcon etwas mehr Platz für den Saft, aber es war sowieso eher Schaum als Saft!...

Nach dem Essen ging ich zum Imbiah Lookout, wo die meisten Sentosa-Attraktionen situiert waren. Ich hatte ein Kombi-Billet gekauft und wollte nun zuerst in den Butterfly and Insect-Park. Dort kommt man zuerst in ein grosses Gehäge mit unzähligen Schmetterlingen und auch ein paar Papageien zum Fotographieren. Danach läuft man durch einen Tunnel mit kleinen mehr Löchern als Käfigen mit diversen Spinnen, Käfern und anderen Tieren drin. Diese waren ganz bestimmt nicht angemessene Terrarien und man konnte wegen dem schlechten Licht auch fast nichts sehen. Im nächsten Teil waren dann zuerst ein paar Insekten-Fossiien zu sehen und dann unter anderem alle Schmetterlinge systematisch mit toten Exemplaren aufgezeigt. Es wurde auch gesagt, wo die jeweiligen Arten vorkommen.

Kurz vor dem Ausgang stand dann ein Tierpfleger mit einem Skorpion. Dieses konnte man berühren und er erzählte viel Interessantes darüber. Das Ziel war, den Leuten die Angst davor zu nehme, was aber bei den meisten vorbeikommenden Kindern nicht wirklich klappte. Die Filmindustrie hatte das Angstbild schon zu fest geschürt gehabt!...

Der Tierpfleger zeigte mir dann auch noch die Stabinsekten. Diese und die Skorpione seien nur hier als Teil eines Brütungsprogramms. Sobald sie alt und gross genug seien, würden sie in die Freiheit gelassen. Dies war ja zumindest gut, vor allem da auch ihre Käfige recht klein waren.

Nach dem Buterfly Park stellte ich mich in die Schlange für das 4D Magix, eine 4-dimensionale Show über Piraten. Es wurde mit Jonny Depp von "Pirates of the Caribbean" geworben. Das Abenteuer startete um 14.30 Uhr und ging etwa 20 Minuten. Jonny Depp kam zwar selber icht vor, aber es war doch unterhaltsam. Man konnte die Gestalten und Gegenstände nicht nur 4-dimensional sehen, sondern sie gaben sich Mühe, alles auch mitzufühlen. Der Sessel schwankte und rüttelte, es gab eine Winddüse am Nacken und einige Mal wurde sogar ein wenig Wasser verspritzt. Das Wasser war ok, schliesslich war es ja ein heissr Tag, aber das Luftgebläse nervte mich recht. Trotzdem war es aber ein Abenteuer gewesen und es war amüsant, wie die asiatischen Frauen neben mir Angst bekamen, wenn die Gegenstände (z.B. eine Kanone oder ein Fernrohr) direkt vor ihrem Gesicht erschien!...

Als nächstes fuhr ich mit dem Bus zum Fort Siloso. Dieses war eine grosse militärische Festung aus dem zweiten Weltkrieg, wovon noch sehr viel erhalten war. Es wurde dann restauriert und zu einer einzigen grossen Austellung aufgewertet. Das Gelände ist recht weitläufig, weshalb ich dann zum Schluss recht in Stress kam. Ich wollte eben um 16.30 wieder bei den Animal Encounters sein, da man dann Fotos mit einem Papageien machen konnte. Ich hatte aber doch genügend Zeit, um alles zu sehen, was ich sehen wollte. Spannend waren z.B. die vielen Berichte über die Jahre 1942 bis 1945, als Singapore von Japan besetzt wurde, und über das Leben der Soldaten. Ansonsten gab es einfach sehr viele verschiedene Kanonen und Waffen zum Ansehen, was ich aber nicht wirklich interessant fand.

Mit ein wenig Joggen schaffte ich es noch pünktlich zum Close Encounter mit einem Papagei und war am Ende sogar ein paar Minuten zu früh. Ich hätte mir also den Schweiss sparen können, aber das wichtigste war ja, dass ich es geschafft hatte. Ich konnte also ein Foto mit dem schönen Papagei machen. Danach kaufte ich mir ein Glace und ging zum Amphitheater. Dort startete um 17h die "Mulit animal show". Es kamen wieder die Schweinsmakakken mit der Kokosnuss und dem Hinternzeigen anstatt Winken. Ausserdem wurden ein Papageie gezeigt, der anscheinend zählen konnten, plus ein Falke und ein paar andere Vögel. Dann verhielten sich alle so als würde man das nächste Tier nicht finden, weshalb ein Husky durch die Zuschauerreihen geschickt wurde und in einem Behälter eine Albino-Riesenschlange fand. Mit jener konnte man dann am Schluss auch noch ein Foto machen, wenn auch nicht um den Hals. Mein Foto wurde aber leider nicht so gut, da die Frau, welches gemacht hatte, nicht wirklich mit meiner grossen Kamera umgehen konnte. Naja, zumindest wurde das Foto mit dem Falken besser.

Um 17.45 Uhr ging ich dann zum Merlion, dem Markenzeichen von Singapore, und heute ging ich dann auch wirklich rein. Zuerst gab es eine kleine Ausstellung über die Entstehung der Sage über den Merlion und danach gab es dann auch noch eine Video-Vorführung dazu. Der Merlion ist eine Gestalt mit einem Meermenschen-Körper (Mermaid) und einem Löwenkopf (lion). Der Löwenkopf symbolisiert Stärke und Furchtlosigkeit, der Fischkörper den Ursprung aus und die Verbundenheit mit dem Meer.

Jeder Eintretende hatte am Anfang eine Münze bekommen und es galt, jene am Schluss einem der kleinen Merlion in den Mund zu werfen. Falls man Glück hatte, kam ein Gutschein für ein Andenken heraus und, oh Wunder, jeder und jede hatte jeweils Glück. Als Geschenk gab es einen Plastik-Fäscher, welcher nicht wirklich shcön war. Da es aber immer noch recht warm war, beschloss ich ihn noch ein wenig zu behalten. Ich würde ihn aber bestimmt nicht nach Hause nehemen!

Das beste am Merlion war aber sowieso die Aussicht von seinem Kopf und Mund. Beim Mund wurden dann auch noch offizielle Fotos gemacht, welche man anshcliessend kaufen konnte. Zum Glück machte der Fotograph aber auch eine Foto mit meiner Kamera und so war es keine Frage, ob ich die anderen Bilder kaufen würde. Gut, ich hätte sie sowieso nicht gekauft!...

Kurz vor 18.30 Uhr setzte ich mich dann vor dem Merlion in einen Stuhl und aktualisierte mein Tagebuch. Es kamen ein paar Asiaten heran und sprachen mit mir. Als ich ihnen sagte, dass ich von "Switzerland" sei, hatten sie keine Ahnung, wo und was das sei. Sie hatten auch aukustische Schwirigkeiten gehabt, aber auch als sie "Switzerland" auf meinem Tagebuch gelesen hatten und ich ihnen von Bergen, Schockolde und Kühen berichtete, leutete keine Glocke. Naja, sie mussten dann sowieso weiter, da sie in einer geführten Gruppe unterwegs waren.

Ich machte ich dann langsam auf den Weg zur Beach Station, wo um 19.40 Uhr das "Songs of the Sea"-Musical beginnen würde. Ich kaufte mir Nachos zum Znacht, aber es wurde zu den Chips nur eine noch relativ scharfe Chilisauce serviert und es war also nicht (wie richtig) mit Käse überbacken. :-(

Um 19h wurden dann die Türen aufgemacht und ich eroberte mir einen Platz in der Mitte der hintersten Reihe. Vorne war bereits alles voll, da die andere Türe vorher aufgemacht wurde, aber so konnte ich zumindest auch aufstehen, um etwas besser zu sehen. Ich las dann bis zum Star in meinem Buch.

Die Geschichte des Songs of the Sea war sehr einfach und die Kulisse ebenfalls. Gut, es konnte auch nicht wirklich anspruchsvoll sein, da es maximal 45min dauern würde. Um 20.40 findet nämlich eine zweite Show statt. Dass es dann aber nicht mal eine halbe Stunde dauern würde, hatte ich dann aber doch nicht erwartet. Die Lieder waren nicht wirklich spektakulär und die Story wie gesagt überhaupt nicht, aber die Licht- und Wasserspiele waren schön.

Um 20.10 war es also bereits fertig und ich quetschte ich mit all den Leuten in die Monorail. Mit dem MRT fuhr ich dann zur Tampanies-Station, wo ich dann noch eine Runde im Shopping-Zentrum machte, da ich nicht vor 22h erwartet wurde. Bei Swensons sah ich dann eine Schoggi-Banane, welcher ich nicht widerstehen konnte. Sie war aber gefroren und somit nicht so einfach zu essen. Ich setzte mich dann draussen auf eine Bank, wo ein Strassenmusiker mit seiner Gitarre die vorbei haschenden Leute unterhielt. Da er es recht gut im Griff hatte, hatte ich mich extra in seine Nähe gesetzt, aber er zündete dann bald eine Zigarette an und machte eine Pause. Erst als ich shcon fast mit meiner Schoggi-Banane fertig war, fing er wieder an zu spielen. Naja, so kann s einem gehen!...

Kurz nach 22h war ich dann zurück in der Wohnung und ich nutzte noch das Internet bis um 23.30 Uhr. Danach gings noch kurz unter die Dusche und um 24h ins Bett.


Botanischer Garten und Little India (29.7.08)
Sonntag, 3. August 2008

Da ich ja jetzt wieder zurück bin, muss ich mich wieder an die europäische/deutsche Tastatur gewöhnen. Ist gar nicht so leicht. Aber sonst geht es mir also gut und ich freue mich, euch alle bald wiederzusehen!

Am 29. Juli erwachte um 8h und fruehstückte gemuetlich. Um 9.30 Uhr brachten wir Monica zu Audrey und Sam's neuer Wohnung und ich konnte schnell reinschauen. Es war doch schon ein wenig eingerichtet, aber sie wuerden erst im September einziehen. Der August sei eben im chinesischen Glauben ein schlechter Monat, um umzuziehen. Als 7. Monat sei er der Geistermonat und dann würden die Seelen der Toten aus der Unterwelt auf die Erde kommen. Man dürfe dann eigentlich auch keine Feste feiern, aber Singapore wird am 9. August trotzdem im grossen Stil seinen Nationalfeiertag feiern.

Nach dem kurzen Umsehen in der Wohnung fuhr mich dann David zum Botanischen Garten. Als er mir gestern Abend sagte, er wuerde mich "hinfahren", dachte ich, er würde mich einfach zur MRT-Station fahren, aber er hatte den ganzen Weg dorthin gemeint. Ok, auch gut.

Der botanische Garten war wirklich superschön. Obwohl ich ja mittlerweile schon einige gesehen hatte, war dieser hier eine ganz spezielle Augenweide. Er war riesig und in diverse Untergärten aufgeteilt. Es gab zum einen den Ginger-Garten (ingwergewächse), wo neben den gewöhnlichen Ingwer auch Kurkuma (Safran), Kardamon und die Gwürzlilie zu sehen waren. Wenn man die knorpelige Ingwerwurzel im Kopf hat, erschrickt man fast, wenn man die schöne Blüte der eigentlichen Pflanze sieht!...

Ein weiterer spezieller Gartenteil war der "Evolution Garden". Dort wurde man durch die Entwicklungsgeschichte der Erde geführt, also vom unbelebten, vulkanischen Gestein am Anfang über die Stromatoliten (dem Anfang des Lebens), den Farnen, den Lepidodendrons (Schuppenbäume, eine ausgestorbene Pflanzengattung), den Palmfarnen (ursprüngliche Nacktsamer) bis hin zu den ersten Blütenpflanzen und den Regenwäldern.

Das unbestrittene Highlight des Botanischen Gartens in Singapore ist aber der Orchideen-Garten. Dies ist auch der einzige Garten, für den man Eintritt bezahlen muss. Als Student kostet es aber auch nur 1$, was es ganz bestimmt wert ist. In diesem Gartenteil hat es ebenfalls noch Untergärten mit speziellen Themen und Orchideengruppen und alles ist eingebettet in eine schön gestaltete Umgebung mit Brunnen, Wasser fälle und natürlich vielen Pflanzen. Es gibt einen VIP-Garten mit diversen Hybriden (Kreuzungen zwischen offiziellen Orchideen-Arten). Diese wurden dann nach berühmten Persönlichkeiten benannt, wie z.B. nach Nelson Mandela, Jacky Chan, Rick Martin und Prinzessin Diane. Letzterer wurde eine wunderschön weisse Orchidee gewidmet. 

Es hätte noch den Eco-Garden gegeben, aber jener habe ich nicht wirklich besichtigt. Ich ging zwar zum Eingang und ein wenig hinen, aber es sah nicht wirklich speziell aus. Da ich so schon seit etwa 3 Stunden im ganzen Botanischen Garten am herumwandern war, hatte ich dann auch genug. Auf dem Rückweg schaute ich mir aber noch die Kakteen und den Schweizer Brunnen an. Auf einem Baum entdeckte ich dann noch ein Eichhörnchen, welches ich dann für eine ganze Zeit beobachtete. Der Hunger führte mich dann aber bald zum Foodcourt beim Haupteingang zurück. Dort bestellte ich mir frittierte Dumplings, gefuellte Teig-Täschchen.

Etwa um 14h wollte ich dann mit dem Bus ins Stadtzentrum zurück. Da ich aber nicht wirklich aufpasste, erwischte ich den falschen Bus und kam zum Holland Village. Da ich dort mit Audrey und Sam so schöne Tischtücher gesehen hatte, dachte ich, ich möchte nun erfahren, wie viel jene kosten. Alle die mal bei mir in Oerlikon waren, hatten wahrscheinlich die blauen Tischtücher mit weissem Blumenaufdruck gesehen. Diese gehörten (wie die Wohnung) Irene und gefielen mir so gut. Genau solche gab es jetzt eben hier in einem Laden. Die grossen waren 25$ und die kleinen waren 15$. Ich hoffte auf einen Rabatt, wenn ich 2 grosse und ein kleines kaufte, aber da der Verkäufer dies nicht gewähren wollte, entschied ich mich gegen einen Kauf.

Mit dem nun richtigen Bus fand ich dann meinen Weg zur Orchard Road, also der berühmten Shopping-Meile. Da ich aber kein (sinnloses) Geld ausgeben wollte, wollte ich nicht unbedingt dort bleiben. Am schlausten wäre es wohl gewesen, nach Hause zu gehen, da es mittlerweile bereits nach 16.30 Uhr und somit kurz vor dem Feierabendverkehr war. Dazu hatte ich aber keine Lust, weshalb ich den MRT-Zug zu Little India nahm, dem Stadtteil, wo halt eben all die Inder leben. Dort hat es unzählige kleine Läden mit Gold-Schmuck, diversen Stoffen, Souvenirs, indischen Lebensmittel, Antiquitäten und vielen anderen Dingen. Ich schlenderte ein wenig umher, aber da überall mehr oder weniger das Gleiche angeboten wurde, beschloss ich um 17.30 Uhr nach Hause zu gehen.

In der MRT war es zwar recht vollgestopft, aer zumindest musste ich danach nicht allzu lange auf den Bus warten. Zu Hause gab es dann Krevetten- und Fisch-Nudeln, was einmal mehr köstlich war. Danach verbrachte ich den Rest des Abends vor dem Computer und kurz nach 0.30 ging ich schlafen.


Going home (1.8.08)
Freitag, 1. August 2008

Nur kurz ein Zwischen-Eintrag, da ich nun am Flughafen Singapore bin und hier so viele Gratis-Internet-Computer herum stehen. Ich habe also noch ein paar Minuten Zeit bis zum Boarding und dann geht es ab nach London Heathrow und morgen Vormittag dann zurueck nach Zuerich. Mein Flug sollte jetzt punktlich sein, ich hoffe, dass der morgige dann ebenfalls ist. London Heathrow ist ja bekannt fuer Verspaetungen!... Naja, wir werden sehen.

Jetzt, wo das Zuhause so nahe liegt, freue ich mich auch richtig darauf. Endlich meine Eltern in die Arme schliessen zu koennen, Ninja (fuer die, die es nicht wissen: unseren Hund) und all meine Freunde und sonstigen Bekannten wiederzusehen, das ist halt schon auch schoen. Ja, nach Hause zu kommen ist halt generell  immer schoen, oder nicht?!

Ich hoffe, ihr feiert alle fuer mich ein wenig den Schweizer Nationalfeiertag. Ich habe zumindest mein Schweizer-Kuh-Puma-Tshirt an und denke an das Feuerwerk und all die Vulkane in der Schweiz. Happy Swiss National Day und bis bald!


Shoppen und essen; was sonst?! (28.7.08)
Freitag, 1. August 2008

An jenem recht sonnigen Tag stand ich um 9h auf. Nach dem Fruehstueck las ich ein wenig und checkte dann meine Mails. Um 10.45 Uhr fuhren wir dann zur Tampanies MRT-Station, wo ich mir drei DVDs kaufte. Ich hatte ein paar (resp. eigentlich viele) DVDs bei David bestellt, da normalerweise Maedchen mit Raubkopien in die Bars kommen. Da dies aber illegal war, nahm David an, dass sie inzwischen inhaftiert worden sind oder so. Auf jeden Fall hatte er nun schon seit einiger Zeit kein solches Verkaufer-Maedchen mehr gesehen. Aus diesem Grund schaute ich mich nun also bei den Original-DVDs um. Einige waren im Sonderangebott und mit 10$ also auch zu einem guten Preis. Ich kaufte mir aber doch nur 3, da ich auch viele DVDs von David bekommen hatte. Es waren solche, die er mal von obigen Maedchen gekauft hatte und entweder nie gesehen hatte oder nur einmal. Auf jeden Fall meinte er, ich koenne alle haben, die ich wollte, er wuerde sie e nie schauen. Ich getraute mich zuerst gar nicht, aber er versicherte mir dann, dass ich wirklich so viele aussuchen solle, wie ich moechte.

Bei einem anderen Laden kaufte ich mir dann auch noch zwei BHs. beide zusammen waren nur 8$, also nichts und ich fand sie wirklich sehr shcoen. Danach fuhren wir in das Changi-Quertier fuer das Mittagessen. es gab dort auch einen Park, wo man die Flieger vorbeisausen sieht und hoert.

Ich hatte Krevetten-Nudeln zum Zmittag und David und Monica den anscheinend beruehmten Kokosreis. Danach wurde ich zur MRT gebracht und fuhr dann in die Stadt. Ich ging zuerst ein weiteres Mal zur Bugis-Street, einfach um nochmals durch den Markt zu schlendern. Danach ging ich dann eine MRT-Station weiter und zum Funan-Zentrum mit all den elektronischen Geraeten. Ich kaufte mir dann dort eine externe Harddisc und schaute mich sonst ein wenig um.

Um 18h hatte ich mit Monica und David beim Raffles Place abgemacht, aber da ich nicht mehr wirklich Geld ausgeben wollte, ging ich bereits um 16.45 dorthin. Ich haengte mehr oder weniger auf dem Platz herum und besichtigte die umliegenden Shops. Hier hatte es aber nicht ganz so viele wie ueberall sonst, da dies ja schliesslich das wirtschaftliche Zentrum war und somit das meiste Buerogebaeude waren.

Kurz vor 18h bekam ich dann ein SMS von David, worin er mir mitteilte, dass sie etwa 10min zu spaet kaemen. Dies hiess nun also noch laenger warten, weshalb ich nochmals eine Runde um den Block drehte. Als die beiden dann endlich kamen, war es bereits 18.25 Uhr, aber darauf kam es dann auch nicht mehr an. Sie hatten den Bus verpasst.

Gemeinsam gingen wir dann zum Singapore River runter, wo sich nun all die Geschaeftsleute tummelten. Hier sah ich nun zum ersten Mal seit langem wieder viel europaische aussehende Gestalten auf einen Flecken. Es war fast ein kleiner Schock nicht nur von Asiaten umgeben zu sein!...

Wir gingen dem Ufer entlang um Clake Viertel und dem Riverside-Platz. Dort in der naehe war auch das Swiss Hotel, in welchem meine Grosseltern gehaust hatten als sie hier waren. Wir wanderten weiter in Richtung Chinatown, wo wir dann Chicken- und Pork-Satay assen. Dazu hatten sie mir ein Nudelgericht mit Schwarzer-Sojasauce bestellt. Fuer mich extra ohne Chili!..

Nach dem Essen bewunderten wir das chinesische Viertel im Dunkeln, mit all den schoenen, roten Laternen und so. Etwa um 20.30 Uhr gingen wir dann wieder zur MRT zurueck und knapp eine Stunde spaeter waren wir zu hause. Nach einer Dusche probierten wir die DVDs aus und danach ging ich noch bis 24h aufs Internet. Dann war Schlafenszeit.


Arab Street, Holland Village und Orchard Road(27.7.08)
Freitag, 1. August 2008

Ich erwachte um 8.45 Uhr und hette mein zweites malaysischen Gebaeck und ein Milo-Drink zum Zmorgen. Bald darauf hatte ich aber Bauchschmerzen und ein wenig Durchfall. Zum Glueck war es aber nach einiger Zeit auf der Toilette wieder gut. Ich legte mich dann ins Bett und las bis kurz vor 11.45. Dann gingen wir los, um Audrey (die hier lebende Tochter von Monica und David) und ihren Mann Sam zum Zmittag zu treffen. Wir bestellten zusammen diverse Gerichte und ich "musste" mal wieder alles probieren. Dies fiel mir natuerlich schwer. ;-)

Danach fragten mich Audrey und Sammy, ob ich mit ihnen zum Holland Village kommen moechte. Sie wollten sich dort nach Wohnungsgegenstaenden umsehen und es waere fuer mcih sicher interessant, dorthin zu gehen. Ich sagte dankend zu und so fuhr ich mit ihnen in die City. Wir parkierten das Auto im Parkhaus nahe bei Sam's Eltern und da wir gerade dort waren, brachten sie mich zur Arab Street. Dies ist, wie der Name schon sagt, im arabisch, muslimischen Viertel und deshalb hat es hier auch viel Moscheen. Eine davon besichtigten wir von aussen und Sam wies mich daruf hin, dass der Turm schief war. Oh, ja, dieser Turm war noch einiges schiefer als der Schiefe Turm von Pisa und dazu noch weniger hoch. Gut, waere er so hoch wie der Turm in Pisa gewesen, waere er auch sicher umgekippt!...

Wir schauten uns in den vielen kleinen Laeden um und sie zeigten mir auch einen Teddy-Laden. Dieser hatte eine recht grosse teddy-Sammlung und auch einige aus Deutschland importierte Origninal-Teddybaeren. Die Verkaeuferin gab uns Auskunft ueber all die vielen Baeren, aber schwatzte uns zumindest nicht direkt einen Baeren auf. ;-)

Ein wenig spaeter nahmen wir dann den Bus zum Holland Village. Dort zeugte zwar eigentlich nur ein Windrad auf einem Gebaeude von dem flachen Land in Nordeuropa. Im Shopping-Zentrum steckten wir dann fuer sehr lange in einem indischen Laden fest. Sam und Audrey waren unter anderm auf der Suche nach einem Wand-Haenger. Es sollte etwas orientalisches sein, aber nicht allzu schwer, also nicht wirklich ein Teppich. Der Verkaeufer zeigte ihnen dann viele verschiedene Wand-Haenger aus Kaschmere, welche alle sehr schoen, aber halt auch teuer waren. Sam musste es sich zuerst ueberlegen, aber stattdessen verfiel er dann einem kleinen, antiken Fenster-Gemaelde. Dieses war zwar auch sehr teuer, aber dieses wollte er jetzt schon definitiv. Audrey sagte mir, dass die Einrichtung vor allem Sammy's Entscheidung sei, da er genau wusste, was er wollte. Sie liess ihn machen und meldete sich nur, wenn sie etwas wirklich nicht mochte.

Als uns der Verkaeufer dann endlich gehen liess (und dies ging sehr lange, da er wirklich geschickt war), blieben wir auch noch in einem zweiten indischen Laden hangen. Dort aber nicht ganz so lange, da die Frau nicht ganz so aufdringlich war. Sie zeigte uns ihre wunderschoenen Tuecher und Wand-haenger und eines davon hatte sie sogar selbst gemacht. Wow, es war einfach traumhaft schoen, mit all den Stickereien und so, aber da alles Handarbeit war, halt auch einfach unbezahlbar.

Nach diesen langen Shopping-Abenteuern brauchten wir etwas Suesses. Wir gingen zu Swensons, einer guten Glace-Adresse. Ich bestellte mir eine Waffel mit zwei Kugeln Vanille-Glace und heissen Beeren oben drauf. Obwohl dies offiziell so auf der karte stand, schien es recht kompliziert zu sein. Auf jeden Fall musste ich einiges laenger darauf warten als Sam und Audrey fuer ihre Coupe's. Nach etwa 5min fragten wir mal nach, ob sie es ev. vergessen haetten, aber sie sagten, es sei unterwegs. Ja, nun konnte ich die Waffel auch riechen. Nach weiterem Warten kam dann der Koch raus und sagte, dass es leider nochmals etwa 10min dauern wuerde, da leider die erste Waffel mislang. Hmm, naja, ich musste mir also meinen Dessert zuerst verdienen!... Zumindest war es dann auch wirklich sehr gut als die Waffel endlich kam.

Nachdem ich meinen Dessert gegessen hatte, nahmen wir den Bus zurueck ins Stadtzentrum und stiegen dann an der beruehmten Orchard Road aus. Dies war das Shopping-Zentrum von Singapore und es war nicht einfach ein Einkaufszentrum, sondern Hunderte der ganzen Strasse entlang. Es waren aber vor allem bekannte und somit teure Markenlaeden und die meisten Zentren waren recht luxerioes. Zumindest zum Anschauen war es also schoen und wir waren vor allem dort, um ein wenig "window-shopping" zu betreiben.

Etwa um 20.30 Uhr hatten wir alle dann genug und da Audrey zu muede fuer die MRT und den Bus war, nahmen wir ein Taxi. Wir luden Sam dann in der Naehe des Parkhauses bei seinen Eltern aus, waehrend wir beide bis zu Monica und David fuhren. Audrey uebernachtete heute hier, da sie morgen frei hatte.

Um 21h waren wir also dort und ich ass nach einer Dusche noch ein Joghurt. ich hatte noch immer keinen richtigen Hunger und da brauchte ich jetzt nicht mehr. Ich nutzte bis ca. um 23.30 Uhr das Internet und scchaute dann eine koreanische TV-Serie mit David. Diese Serie sei momentan hier hoch im Kurs und so war ich gespannt, um was es ging. Ich wollte dann auch den Schluss sehen, aber zum einen waere es bis um 0.45 Uhr gegangen und zum anderen haben ja so Serien nie wirklich ein Ende. Aus diesem Grund beschloss ich dann um 23.30 Uhr, mich fuer s bett bereit zu machen.


Mit der Kirche nach Malaysien: Shoppen und essen (26.7.08)
Freitag, 1. August 2008

Wir mussten um 6h aufstehen, da wir um 7h bei der Kirche von Doris und ihrem Mann abgemacht hatten. Die Kirche nannte sich LHMC, was so viel wie "Living Hope Methodist Church" hiess. Der Tagesausflug nach Malaysien war fuer ihre Anhaenger und deren Angehoerige und Freunde. Wir waren insgesamt 43 Leute plus ein Guide.

Etwa um 7.30 Uhr fuhr unser Car ab und die Reise wurde mit einem Gebet gestartet. Ich dachte, na, das faengt ja gut an, aber es blieb dann vorerst bei diesem einen Gebet. Als wir nach knapp einer Stunde bei der Grenz ankamen, mussten alle Leute aussteigen und zu Fuss durch die Personenkontrolle. Da ich keinen Singapore-Pass hatte, musste ich durch eine andere Schleuse als die meisten anderen, was dann auch viel laenger dauerte. Ich musste ueber eine halbe Stunde warten bis ich meinen Pass zeigen konnte, aber zumindest wurde ich nicht kontrolliert. Dies hatten die anderen bereits befuerchtet, da ich so lange gebraucht hatte. Es waren aber einfach viel zu viele Leute gewesen, obwohl der Beamte in meiner Reihe auch nicht wirklich der Schnellst zu sein schien. Naja, ich hatte es also geschafft und etwa um 10h ging es weiter.

Nach 5min mussten wir aber erneut aussteigen, da wir nun noch durch den malaysischen Zoll mussten. Dies war aber gar kein Problem mehr und dauerte nur wenige Minuten. Hier stieg nun auch unser Guide zu und er erklaerte und ein paar Dinge ueber die Region durch die wir fuhren.

Um 10.30 wurden wir dann beim Zmorgen-Stopp ausgeladen. Gemaess Plan haetten wir um 9.15 dort sein sollen und alle, die deswegen zu Hause auf ein Fruehstueck verzichtet hatten, waren natuerlich sehr hungrig. Waehrend die meisten Leute eine Krevetten-Suppe bestellt hatten, holte ich mir zwei Stueck Wassermelone. Die Suppe sah zwar sehr lecker aus, aber ich wir wuerden bald shcon wieder ein grosses Buffet zum Zmittag vor uns haben.

Nach dem Fruehstueck hatten wir dann noch ein wenig Zeit, um den Delikatessen-laden nebenan auszukunden. Jener machte sicher ein riesen Geschaeft, da alle die beruehmten malaysischen Gebaeck-Leckereien kauften. Es gab Stueckchen von allen Sorten zum Probieren und ich wollte dann eines kaufen. Die Verkaeferin brachte es dann fertig, dass ich danach zwei in der Schachtel hatte und ich bezahlte halt beide. Es war ja wirklich gut und eines wollte ich jetzt gerade, sozusagen noch zum Fruehstueck essen. Ich hatte ja noch nicht wirklich viel gehabt und man wusste ja doch nicht, wie lange es noch zum Zmittag ging!...

Es ging nicht wirklich lange. Der naechste Stopp war naemlich unser Meeresfruechte-Zmittag. Auf dem Weg dorthin wurde im Bus lauthals gesungen und zwar alles christliche Lieder. Zum Glueck hatte zumindest die Frau mit dem Mikrophon eine gute Stimme und da ein Teil der Lieder auf chinesisch war, war es doch interessant zum zuhoeren. Die chinesischen Lieder wurden dann auch jeweils auf Englisch uebersetzt und so wusste man zumindest, um was es ging. Gut, es ging eigentlich immer darum, den guten, lieben Gott zu wuerdigen und ihm zu danken. Naja!...

Das Mittagessen war super, auch wenn die Toilette recht "gruusig" war. Der Hummer, der Fisch, das Huehnchen und die Krabbe waren koestlich, nur die Omelette war fuer meinen Geschmack etwas zu scharf. Nach dem Essen gab es dann nochmals die Gelegenheit, malaysische Koestlichkeiten zu kaufen.

Als wir wieder in den Bus stiegen, wurde ein Karaoke-Video in den TV gelegt, aber niemand schien dazu singen zu wollen, weshalb wir halt einfach die Musik genossen. Dies war wahrscheinlich auch mein Glueck, da die Originale ja immer besser sind als irgendwelche Amateur-Saenger. es waren auf jeden Fall alles alte Lieder, aber die meisten richtige Kalssiker, wie z.B. "Killing me softly".

Der naechste Halt war bei einer Straussen-Farm. Von den Straussen sahen wir zwar nicht viel, da der Eintritt zur eigentlichen farm 10$ gewesen waere, aber wir wurden stattdessen dazu genoetigt, Straussen-Produkte zu kaufen. Ich wollte einfach das Straussenfleisch-Satay probieren und Ronnie, ein aktiver Christ mit einem Tshirt der Universitaet Heidelberg, lud mich auf zwei Spiesschen ein. Es war sehr gut, aber ich liebte Satay ja sowieso.

Als naechstes ging es zu einer Fruechte-Farm, wo einem der Geruch schon von Weitem sagte, dass hier Durengs verkauft werden. Hier hatte ich nun also die Gelegenheit, die Frucht der Fruechte zu probieren. Es hiess also nase zu und durch! Beim ersten Bissen konnte ich noch nicht wirklich sagen, ob ich es gerne hatte oder nicht. Nach dem zweiten musste ich dann sagen, dass es nicht wirklich "gruusig", aber halt einfach etwas zu stark sei. Als Kuchen hatte ich es wirklich gern, aber so war es des Guten zu viel und somit verzichtete ich auf mehr. Stattdessen kaufte ich mir ein Saeckchen Papaya, welche mir dann aber nach dem zweiten Stueckchen zu scharf waren. Weshalb mussten Asiaten immer zu allem Chili dazu tun?!

Da Doris's Tochter diese Papayas anscheinend liebte, gab ich ihr den Rest und da ich kein Geld von ihr wollte, konnte ich sie nicht davon abbringen, mir ein anderes Fruechtepaeckchen zu kaufen. Ich entschied mich dann fuer die Sternfrucht und fand nun endlich etwas, das meiner Erwartung entsprach.

Wieder im Bus ging es nun ab zum Jusco-Shoppingcentre, welches wirklich riesig war. Wir kamen um 17.30 dort an und mussten erst wieder um 18.45 Uhr zurueck sein, aber trotzdem kamen wir nciht wirklich weit. Zuerst wollten Monica und Doris Kokusnuesse kaufen, welche einem direkt vor der Nase geschaelt und in eine Dose verpackt wurden. Da dies viele Leute anzog, mussten wir unendlich lange auf die Nuesse warten. Als wir jene dann in den haenden hatten, mussten wir aber auch noch bei der Kasse anstehen, um sie zu bezahlen!...

In der verbleibenen Zeit kamen wir dann auch nicht wirklich schnell vorwaerts. Monica und Doris probierten und kauften Schuhe und auch bei den anderen Laeden mussten wir immer wieder aufeinander warten. Ich kaufte mir beim SocksWorld zwei Paar kurzgeschnittene Zehen-Socken und dies war dann auch mein einziger eigentlicher Einkauf. Alle anderen kamen mit mehreren Saecken zum Bus zurueck, welcher ja bereits mit vielen Plastiktueten der vorherigen Stopps gefuellt war.

Nach nur knapp 20min Fahrt kamen wir dann um 19.05 beim Apollo-Restaurant an. Dies war im Gegensatz zum Mittagessen-Ort ein recht nobles Restaurant. Es wurde uns ein leckeres Mehrgang-Menu serviert mit ebenfalls verschiedenen Meeresfruechten, Fisch und Huehnchen. Ein Gang bestand aus einer Art Pastete aus fritierten Kartoffelstock, welche mit Gemuese gefuellt war. Vor allem der Fisch und die Krevetten waren ausgezeichnet.

Kurz nach 20h fuhren wir wieder los und zwar bis zur naechsten Tankstelle. Da das benzin in Malaysien guenstiger ist als in Singapore, musste hier natuerlich noch voll getankt werden. Es ging recht lange, aber am nervigsten war, dass ein paar Leute noch ausstiegen, um zur Toilette zu gehen, als der Busfahrer wieder zurueck kam. Somit mussten wir dann auch noch auf jene Leute warten. waeren sie sofort gegangen, haette es niemanden gestoert, aber so nervte es zumindest mich.

An der Grenze mussten wir dann zweimal wieder einige Zeit warten, aber es war lange nicht so shclimm wie am Morgen. Um 21.40 waren wir wieder auf singaporischem Boden und um 22.30 Uhr bei der Kirche. David holte uns ab und erzaehlte uns vom Qantas-Fast-Umglueck. Wahrscheinlich habt ihr ja auch von dem Flugzeig mit dem Lich gehoert, oder?

Zu Hause stieg ich dann kurz unter die Dusche und um 23.15 Uhr ging ich ins Bett.


National Museum of Singapore (25.7.08)
Freitag, 1. August 2008

In jener Nacht erwachte ich um 4.15 Uhr. Mich stoerten ein paar boese Mueckenstiche und ich musste auf die Toilette. Obwohl ich nicht kratzen wollte, war dies fast unmoeglich. Die Salbe, welche ich noch aus Australien hatte, war zwar gut, aber die Stiche waren recht gross und hartnaeckig. Irgendwann konnte ich aber doch wieder einschlafen und erwachte erst wieder um 9.30 Uhr. Dies schockte mich dann recht, weshalb ich zuerst alle Uhren vergleichen musste bis ich glauben konnte, dass ich wirklich so lange geschlafen hatte. In letzter Zeit war ich ja immer recht zeitig aufgewacht.

Zum Zmorgen ass ich ein Joghurt und ein Stueck Bananen-Kuchen, welche die Nachbarin gestern fuer die Line-Dancers gebacken hatte. Wir hatten alle auch noch ein, zwei Stueck nach Hause mitbekommen.

Den Rest des (nur noch kurzen) Morgens verbrachte ich vor dem Computer und um 12.15 Uhr machte ich mich dann bereit fuer das Mittagessen. Um 12.45 uhr fuhren David, Monica und ich zur Tampanies MRT-Station, wo ich dann eine Fisch- und Tofu-Suppe ass. Dazu gab es eine Schuessel Reis. Danach schlenderten Monica und ich noch bis um 14h im Schopping-Zentrum umher, da es bis dann anscheinend zu viele Leute auf dem Zug habe. Wir stiegen bei der City Hall aus und ich konnte das Objektiv abholen. Es war bereits fertig und kostete nur 65$, da nichts wirklich kaputt war. Es war einfach der Dreck gewesen, der die Verbindungen gestoert hatte. Dies war ja auch das gewesen, was ich erwartet hatte. Gut also, dass ich es reparieren liess, sonst hatte ich fuer Nichts ein neues Objektiv gekauft!...

Anschliessend gingen wir durch den Regen zum nationalen Museum. Es war also ein super Tag fuer einen Museumsbesuch und so starteten wir mit einer Audio-Tour durch die geschichte von Singapore. Es war sehr spannend und ich haette viel, viel mehr Zeit dort verbringen koennen, aber da es fuer Monica ja nichts Neues war, hatte sie dann auch irgendwann genug. Und es war ja auch recht anstrengend und nicht alles, war wirklcih ueberaus spannend.

Nach dem History-Tower besichtigten wir aber auch noch die verschiedenen "Living galeries". Zu den Themen Essen, Mode, Photographie und Film hatte es jeweils eine kleine Ausstellungm, wo einem z.B. ueber alle typischen, einheimischen Gerichte berichtet wurde. Es war alles sehr gut gemacht, aber um 17.15 Uhr beschlossen wir dann doch, nach Hause zu gehen.

Bei der Tampanies MRT kauften wir uns dann noch das Abendessen. Wir kauften Huehnchen mit Reis, je eine Crevetten-Tasche und zwei Tintenfisch-Baellchen. Es regnet immer noch, aber es war ja nicht weit. Un zum Glueck sind hier jeweils die Wege zu den einzelnen Bloecke ueberdacht.

Nach dem Essen schaute ich bis um 20h so etwas wie eine Seifenoper-Serie im Fernseher. Danach ging ich auf s Internet und um 22h war ich dann reif fuer ins Bett.

 


Sentosa Island (24.7.08)
Freitag, 1. August 2008

An jenem leicht bewoelkten Morgen erwachte ich bereits um 7.45 uhr. Zum Zmorgen verspies ich noch den Rest der Beef/Reis-"Pyramide" und ein Brownie, waehrendich die Nachrichten im TV schaute. Um 9h wurde ich dann zur MRT gebracht, da meine Karte noch mit Geld aufgeladen werden musste. Danach ging ich alleine los zu Singapore's wahrscheinlich beruehmtesten Attraktion, Sentosa Island.

Ich waere zwar gerne mit der Seilbahn rueber gegangen, aber da jene auf dem Mount Faber startete, war dies etwas zu kompliziert. Ich fand stattdessen meinen Weg zu den Sentosa-Bussen und kam etwa um 10.15 Uhr bei der Beach Station an. Danach nahm ich einen der Gratis-Busse zur Dolphin Lagoon. Fuer 20$ haette man die Delfin-Show sehen koennen plus ins Unterwasser World gehen koenne. Um aber die Delfine beruehren und mit ihnen ein Foto machen zu koennen, haette man nochmals 15$ bezahlen sollen. Da ich ja shcon in einem Unterwasser-"Zoo" gewesen war und man die Tickets nur zusammen loesen konnte, war es mir das Ganze nicht wert.

Stattdessen lief ich dem Strand entlang und genoss das herrliche Wetter. Inzwischen war der Himmel strahlend blau und es war richtig heiss. Ich ueberquerte die Haengebruecke zum anscheinend suedlichsten Punkt des kontinentalen Asiens, einer kleinen Insel. Die boys der Schulklasse hinter mir, machten sich einen Spass daraus, die Bruecke zum Wanken zu bringen, aber dies stoerte mich nicht gross. Von einem der beiden Tuerme konnte ich dann sogar die Delfine der Show sehen.

Etwas spaeter begab ich mich dann auf den Dragon Trail, einer Wanderroute durch den Wald, bei welcher man an verschiedenen Steindrachen und so vorbeikam. Es gab auch versteinerte Drachen-Skelette zu sehen, einen Schlangen-Tempel und vieles mehr. Einer der grossen Steindrachen erschreckte mich dann zu Tode. Als ich noch in einiger Entfernung war, oeffnete er sein Maul und es kam Wasser raus. Da das Geraeusch aus dem Nichts kam, erschrack ich zutiefst.

Vom Dragon-Trail zweigte dann ein Weg zum Mount Imbiah ab, wo es Ueberrest einer militaerischen Basis zu sehen gab. Mich interessierte aber viel mehr die Aussicht. Leider war aber der Turn geschlossen und die Sicht deshalb nicht wirklich berauschend. Aus diesem Grund ging ich sofort weiter und zwar zur Imbiah-Lookout-Station, wo die meisten Santosa-Attraktionen stationiert waren. Ich holte mir ein Sandwich vom Subway und setzte mich auf eine Bank. Mir gegenueber war ein orientalisch gekleideter Mann, welcher den Touristen Fotos mit seiner Riesenschlange verkaufte.

Nach dem Essen ging ich zu den "Images of Singapore". Dort wurde zuerst in einer Show gezeigt, dass Singapore von vier Maechten resp. Winden gegruendet wurde. Es gab den malasischen, den chinesischen, den indischen und den europaischen Wind. Jeder hatte ein Ziel resp. ein Schwerpunkt und da ich nicht mehr genau weiss, wer welches Ziel hatte, zaehle ich die vier einfach auf: Gemeinschaft, Harmonie, Familie und Friede.

In der anschliessenden "Wanderung" durch die grosse Ausstellung erfuhr man dann mehr ueber die Geschichte Singapores und ueber die heutigen Feste und Brauchtuemer. Es war sehr interessant, wenn auch sehr lange.

Als naechstes ging ich zum Wahrzeichen von Singapore, dem Merlion. Dies ist eine Kreuzung eines Loewens und eines Fisches resp. Wassermenschen. Da ich um 15h beim Palavan Beach sein wollte, ging ich nicht hinein, sondern nur rund herum und dann entlang den Wasserspielen zu den Straenden hinunter.

Da ich etwas zu frueh fuer den "Close animal encounter" mit einem "pig-tail macaque" war, leistete ich mir noch ein Moevenpick-Glace. Es war zwar 5.20$, aber halt ein Stueck Heimat und die Caramelstuecke im Glace sind ja einfach himmlisch!...

Puenktlich um 15h kam der Tierpfleger mit der 8-jaehrigen Schweinsaeffin Mica daher. Da sie gerade empfaengnisbereit war, hatte sie den roten, "geschwollenen" Hintern, welcher nicht nur den Affen-Maennchen sofort auffaellt. Ich durfte dann Fotos mit ihr auf meiner Schulter machen und der Tierpfleger erzaehlte viele interessante Dinge ueber pig-tail Makakken.

Nun wollte ich eigentlich noch etwas laenger bleiben, aber da das SMS an David nicht uebermittelt werden konnte, musste ich leider nach Hause. Ich haette gerne um 19.40 Uhr die "Songs of the Sea"-Show gesehen. Dies war ein Musical hier auf einer Wasserbuehne, um das viel Wirbel gemacht wurde. Da es nur etwa 45min ging, konnte man zwar nicht wirklich viel erwarten, aber es kostete auch nicht alle Welt (8$). Naja, nicht so tragisch. ich konnte ja auch noch naechste Woche zurueckkommen.

Kurz vor 16h machte ich mich also auf den Rueckweg. Mittlerweile hatte es auffallend viel mehr Leute. Vor dem "images of Singapore" standen die Menschen Schlange und wahrscheinlich mussten sie nun etwa eine halbe Stunde warten, waehrend ich nur hindurchgehen konnte. Von dem her war es nicht so schlecht, nach Hause zu gehen. Ich hoffte einfach, es noch vor dem grossen Feierabendverkehr zu schaffen, was mir dann auch recht gut gelang. Um Um 17.30 Uhr war ich naemlich zurueck in der Wohnung.

Nach einer wohlverdienten Dusche gab es suessaure Plaetzchen (oder so) mit Reis und einem etwas bitterem Gemuese zum Znacht. Danach checkte ich meine Emails und um 20h hiess es dann wieder "Line dancing". Ich machte Fortschritte und konnte nun bei fast allen Liedern zumindest einigermassen mithalten. Ein Tanz konnte ich danach auch auswendig und Monica wollte, dass wir jenen dann zu Hause noch uebten. Sie hatte diesen Tanz noch nicht so raus.

Nach noch etwas Getratsche der Damen gingen wir dann um 22.15 uhr wieder zurueck. Wir uebten wie verprochen den Tanz noch einmal und schauten dann fern. Also eingentlich schwatzten wir mehr, aber das spielt ja nicht so eine Rolle. Um 23.15 Uhr ging ich dann schlafen.


Raffles Place und Chinatown (23.7.08)
Freitag, 1. August 2008

Als ich an diesem Morgen ca. um 8.30 Uhr aufstand, regnete es draussen. Zum Zmorgen gab es so etwas wie einen mit Rindfleisch gefuellten Knoedel. Ich glaube, dies wird Kong genannt. Waehrend dem Essen las ich in einem Gesundheitsmagazin. Es ging unter anderem um die Leber und wie heikel sie ist, um die Prostata und (was am spannendsten resp. laecherlichsten war) um die Frage, ob AIDS durch das Essen uebertragen werden kann. Ein Junge hatte sich anscheinend durch das Verspeisen eines Burgers mit AIDS angesteckt, da sich der unwissende AIDS-habende Burger-Macher in den Finger geschnitten hatte. Im Artikel stand nun, dass 3 verschiedene Emails kursieren, eines eben mit dem Burger, eines mit einer Ananas und eines mit dem indischen Gericht Panipuri. Es wurde aber ganz klar gesagt, dass es hoechst unwahrscheinlich ist, dass AIDS so uebertragen wird und dass dies einfach angst-machende Mails seien, die mehr gefaehrlich als nuetzlich seien!

Um 10.15 gingen Monica, Doris und ihr Mann mit der MRT zum Raffles Place, dem wirtschaftlichen Zentrum von Singapore. Auf dem Weg zum Singapore River, konnten wir das beruehmte Raffles Hotel und die Statue von Stamfort Raffle, dem Gruender von Singapore, bestaunen. Spaeter konnte ich auch noch einen Blick auf den Singapore Flyer, einem wirklich riesigen Riesenrad, erhaschen. Anschliessend ging es zum Chinatown, wo wir zuerst etwas Zmittag assen. Danach schlenderten wir durch den Chinatown-Markt, wo ich dann feststellen musste, wie aergerlich Ladenbesitzer werden koennen: Ich schaute mir eines der vielen Singapore-Tshirts an und zwar eines mit den vielen Verbottschildern und den Bussen drauf. Ich wollte wissen, wie gross die Shirts waren und liess mir ein Shirt vom Ladenbesitzer oeffnen. Da auch das S sehr gross resp. vor allem lang aussah, probierte ich es einfach kurz ueber mein Shirt. Da es tatsaechlich einiges zu lang war, wollte ich es wieder zurueckgeben, aber da wurde der Verkaeufer wuetend. Wenn ich es probiert hatte, musste ich es kaufen, sagte er. Ich antwortete, dass ich es ja mit seiner Einwilligung probiert hatte und er mir dies zuerst haette sagen sollen, aber er wollte nichts hoeren. Monica kam herbei und erklaerte ihm, dass ich eben nicht von hier sei und dies nicht gewusst haette. Sie bezahlte die 4$ und wir gingen weiter. Naja, waere ich alleine gewesen, waere ich wohl einfach weggelaufen, obwohl 4$ ja auch nicht viel waren.

Nach einem besuch eines Shoppingzentres am Rande des Chinatown bestiegen wir dann beim Outram Park wieder die MRT. Bei der Tampanies Station kaufte Monica noch Essen ein und danach nahmen wir den Bus zu unserem Block zurueck, so dass ich spaeter dann auch alleine nach Hause finden wuerde. Dort angekommen gab es Lychee und Mangosteen. Letzteres ist eine aussen rote Frucht, welche man zum Essen aufbrechen musste. Im Innern ist dann das weisse, sehr koestliche Fruchtfleisch mit ein paar Samen drin.

Da ich recht erschoepft war, ruhte ich mich ein wenig auf dem Bettt aus und hoerte Musik. kurz vor 18h ging ich dann aufs Internet und etwa um 20h gab es Znacht. Monica hatte Nudeln mit Crevetten gekocht und dazu ass ich die Haelfte einer chinesischen Koestlichkeit, welche mir Doris zum Probieren gekauft hatte. Es war eine in ein Bananenblatt gehuellte mit Rindfleisch gefuellte Reispyramide. Gut, aber sehr fuellend!...

Nach dem Essen nutzte ich nochmals das Internet fuer eine Weile und etwa um 23.15 Uhr war ich dann im Bett.