
Frauen koennen ebenfalls schnarcheln - und wie (2.6.08)
Samstag, 14. Juni 2008
In jener Nacht erwachte ich um 3h, da die junge Frau unter mir einmal mehr extrem laut schnarchelte. Ich habe echt nicht gewusst, dass auch Frauen im Stande sind, Baueme in der Nacht zu faellen!... Um wieder einschlafen zu koennen, stieg ich von meinem Bett hinunter und holte meinen MP3-player, eines der wichtigsten Gegenstaende fuer eine ruhige Nacht. Da ich aber noch immer nicht einschlafen konnte, raffte ich mich nochmals hoch und ging auf die Toilette. Danach waeltzte ich mich wieder hin und her und war irgendwie einfach zu wach. Ich sah wie die Zeit verging und konnte erst etwa um 5.50 wieder einschlafen. Um 6.30 leutete aber der Wecker und so hatte ich also nur eywa 3.5 Stunden Schlaf!... Aber als Trost konnte ich zumindest mal wieder sehr viele Lieder auf meinem MP3-player anhoeren, was ich sehr genoss. Es war aber auch ein wenig gefaehrlich, da ich ja nicht Heimweh bekommen wollte. Naja, egal.
Als ich dann aufstehen musste, war ich gar nicht so muede, aber dies wird ja shcon noch kommen. Als ich um 7.20 vor dem Hostel war, stand dort eine koreanische, junge Frau, welche seit 6.55 auf den Bus von Western Explorer wartete. Sie machte die selbe Tour, welche ich letzte Woche gemacht hatte. Mich hatte man vor einer allfaelligen Verspaetung gewarnt, aber mein Bus (Red Earth Safaris) kam dann auch um 7.40 und war noch vor dem Bus der Koreanerin. Ich hoffe nur, dass sie danach tatsaechlich noch abgeholt wurde!...
Als wir nach Fremantle fuhren, um noch drei Personen abzuholen, kam die Sonne hervor und zeigte sich von ihrer besten Seite. In Fremantle hatten wir dann 20min Pause, welche ich nutzte, um zu schauen, ob die Delfine wieder im Hafen zu sehen waren. Leider liessen sie sich aber nicht blicken. Wir fuhren dann am Cotteslow Beach vorbei, dort, wo die anderen gestern bei der Sunday Session waren. Dieser Strand ist aber anscheinend vor allem fuer etwas anderes beruehmt und zwar fuer sehr viele Hai-Attacken.
Unser erster Stopp war dann im Yanchep Nationalpark, wo wir (einmal mehr) Koalas und Kangaroos bestaunen konnten. Koalas sind anscheinend nicht heimisch in Westaustralien und wurden hier einfach im Nationalpark angesiedelt. Diese Koalas waren zum Glueck sehr aktic und man konnte sie wirklich vom Nahen sehen. Jaja, nochmals ein paar Koala-Fotos mehr!...
Im See sollten dann Schildkroeten zu sehen sein, aber leider zeigte sich keine. Masumi, eine Japanerin, verstand nicht, was "turtles" waren, weshalb ich ihr kurzerhand eine Schildkroete auf meine Hand zeichnete. Die Zeichnung war zumindest so gut, dass sie verstand, was wir suchten.
Der naechste Stopp war das "Cristal Cave", eine Tropfstein-Hoehle. Da es in der Gegend seit langem zu trocken ist resp. zu viel Wasser fuer die Landwirtschaft, Wirtschaft und die privaten Haushalte verbraucht wir, war sie leider trocken und daher nicht speziell. Haette es Wasser gehabt, waere sie wohl schoen gewesen, aber so war sie bei Weitem nicht so schoen wie jene, welche ich im Sued-Westen gesehen hatte. Ich haette aber gerne ein Foto vom (eben leider trockenen) unterirdischen See gemacht, aber meine Kamera wollte nicht. Irgendwie hatte sie immer mal wieder Probleme in der Dunkelheit, aber heute spinnte vor allem der Fokus. Naja, zumindest hatte ich ja bereits Fotos von einem (viel schoeneren) Cave.
Nach einem kurzen Lunch (wie gewohnt Sandwiches) fuhren wir dann etwa fuer 1.5h. In dieser Zeit konnte ich endlich ein wenig schlafen. In Cervantes angekommen, hatten wir Zeit, uns mit Getraenken einzudecken und uns in der Unterkunft einzurichten. Wir packten dann unsere Badesachen zusammen und liefen zum Beach hinunter. Ich war dann das erste Mal im Meer seit ich in Australien angekommen bin. Es war wirklich sehr angenehm und (zum Glueck) nicht allzu kalt.
Um 16.20 mussten wir dann wieder bereit sein, um fuer den Sonnenuntergang zu den beruehmten Pinacles zu kommen. Die Pinacles sind senkrechte Steinformationen, die wie ein Feld von Figuren in der Wueste aussehen. Einige meinen auch, es saehe wie ein Friedhof aus. Dies ist sicher wahr, vor allem wenn die Schatten langsam laenger werden!...
Zurueck im Hostel gab es dann Lasagne zum Znacht. Da die meisten anderen mit Drinking-Games begannen, setzte ich mich vor den Fernseher. Es kam zuerst eine Sendung ueber Lebensretter an australiens Straenden, was ich sehr interessant fand. Danach wollten die meisten Desperate Houswifes schauen. Ich schaute mit, da ich dies bisher erst einmal gesehen hatte. So merkt man dann, dass man zu Hause nie vor den TV sitzt und deshalb nicht auf dem Laufenden ist, aber dies stoerte mich nicht gross.


