
Bugis Street: Shoppen und essen (21.7.08)
Mittwoch, 30. Juli 2008
Nach einer erholsamen Nacht in "meinem" Zimmer stand ich kurz vor 9h auf. Zum Zmorge gab s fuer mich den Chicken-Pie, den Monica gestern fuer mich gekauft hatte, da sie nicht sicher war, ob ich Meeresfruechte esse. Dazu servierte sie mir eine Tasse Milo, eine Fertigmischung fuer einen Ovi-artigen Drink.
Um 10h gingen wir los, um Monicas Schwester Doris und ihren Mann (leider weiss ich den Namen nicht mehr) zu treffen, um alles fuer den Ausflug am Samstag zu organisieren. Sie brauchten u.a. meine Passnummer und meine Unterschrift. Um 11h waren wir dann bei der MRT-Station, also beim Bahnhof des Metro-artigen Zuges. David kam nicht mit, da er keine Lust zum Shoppen hatte. Auf dem Weg zum Zentrum fielen mir zuerst die vielen Hochhaeuser auf. Und danach sprangen mir die vielen Singapore-Flaggen an den meisten der Hochhaeuser auf. Doris's Mann erklaerte mir, dass diese Wohnbloecke von der Regierung gebaut worden sind und somit subventioniert sind. Er zeigte mir dann auch noch ein paar andere Bloecke, welche private Eigentuemer hatten. Jene waren meist ein wenig schoener, obwohl die Regierungshaeuser meist auch nicht schlecht aussahen.
Neben den vielen Hochhaeusern war die Gegend aber doch recht gruen, aber wir waren auch noch nicht wirklich im Stadtzentrum. Weiter auffalend war noch .... ich. Ich war umgeben von Asiaten, definitiv aus sehr vielen verschiedenen Ursprungslaender, aber halt doch alles Asiaten. Ich war die einzige europaeisch aussehende Gestalt in der MRT und auch als wir bei der Bugis Street aussahen, konnte man die "Weissen" an einer Hand abzaehlen, wie man so schoen sagt.
Die Bugis Street ist ganz einfach, was sie verspricht: Das groesste Strassen-Shopping-"Zentrum" in Singapore. Kleine Laeden reihen sich aneinander, zuerst in einer ueberdachten Halle und danach geht es noch auf der Strasse weiter. Uhren fuer 5$, Singapore-Tshirts, sonstige Kleider, Souvenirs, Schmuck und natuerlich auch ein paar Essensstaende. Man merkt schnell, dass man in Singapore niemals Angst vor dem Verhungern haben muss! Im Gegenteil, man muss sich vielmehr vor dem Zunehmen schuetzen, aber dies ist hier leider nicht ganz so einfach.
Da heute anscheinend der Geburtstag eines chinesischen Gottes war, hatte es sehr viele Leute. In dieser Strasse war eben einer der beruehmtesten chinesischen Tempel, wohin jetzt eben die meisten Leute stroemten. Monica kaufte (wie die meisten anderen) ein paar Blumen und brachte diese dem Gott in den Tempel. Da es in der Zwischenzeit zu regnen begonnen hatte, warteten wir im Schermen auf sie. Nach ihrem Gebet kauften die beiden Damen Marroni fuer mich. Ihr denkt jetzt wahrscheinlich an die heissen Marroni, welche wir normalerweise im Winter mit Freude verspeisen, aber diese hier waren kalt. Genauer gesagt waren es in Beutel abgepackte, geschaelte und eben kalte Marronis, welche beim ersten Bissen etwas seltsam schmecken, aber nach dem zweiten dann sogar richtig gut werden. Auf jeden Fall war das der Anfang des "gefuettert werdens", wenn ich das mal so sagen darf. Wie wahrscheinlich alle Muetter und Grossmuetter wollten Monica und Doris auf keinen Fall, dass ich Hunger leide. Und natuerlich musste ich auch immer alles probieren. Dies fand ich ja schon gut, aber ich hatte (und habe) nicht vor, 10kg zuzunehmen!...
Der naechste Stopp war dann aber trotzdem der "Foodcourt" fuer das Mittagessen. Ich hatte eine Japanische Chicken-Platte, welche viel zu gross war, ich aber anstandshalber doch versuchte, auszuessen. Neben dem Huehnchen und dem Reis gab es eben auch noch eine Suppe, ein wenig Salat und zwei Apetit-Haeppchen. Naja, es war auf jeden Fall gut, was ja das wichtigste ist.
Nach dem Essen schauten wir uns dann auch noch in der Bugis Junction um. Dies war nun ein modernes Schoppingzentrum mit Klimaanlage, welche ja von allen Singaporern heiss geliebt wird. ;-)
Kurz kor 14.30 Uhr gingen wir dann mit der MRT zurueck und wurden dann von David aufgeladen, da es wieder (oder war es immer noch?) regnete. Zurueck in der Wohnung blockerte ich dann bis kurz vor 18h den Computer. Danach machte ich mich frisch und wir fuhren zu einem nahegelegenen Strand-Park. Im Sand hatte es einige wunderschoene Sandschloesser, welche dem Strandteil dort dann eben den Namen "Castle Beach" gab. In der kuenstlichen Lagoone daneben war eine Wasserski-Anlage gebaut worden. Man konnte sich dort wie mit einem Skilift im Kreis in der Lagoone herum ziehen lassen. Coole Idee und wahrscheinlich auch (energie-)effizienter als mit Motorbooten, vor allem da mehrere Leute miteinander abserviert werden koennen. Aber eben, es ist halt nicht wirklich spannend, im Kreis herum zu fahren, auch wenn es dort einen Slalom, eine Sprungrampe und sonstige Attraktionen gab.
Zum Znacht assen wir dann superfeines Chicken- und Pork-Satay plus Chicken-Wings. dazu durfte ich Zuckerrohr-Saft probieren, was mir ebenfalls sehr gut schmeckte. Kurz nach 20h fuhren wir wieder zurueck und nachdem ich noch eine Weile im Reisefuehrer gelesen hatte, ging ich dann etwa um 22.30 Uhr schlafen.


