
Nass oder nicht nass, das ist hier die Frage (26.6.08)
Um 7h ertoente in gewisser Lautstaerke das Lied "Big girl" von Mika, was also das Zeichen zum Aufstehen war. Wir liessen uns aber Zeit und waren dann um 7.30 Uhr auf dem Deck fuer das Fruehstueck. Es gab nicht nur Brot und Muesli, sondern auch einen frischen, super-guten Fruchtsalat. Nach dem Essen gingen wir nochmals schnorcheln und danach gabe es wieder Tee, um uns aufzuwaermen.
Der Rest des Morgens tuckerten wir mit dem Motor den Inseln entlang, da es fuer das Segelsetzen viel zu starke Wellen hatte. Alle waren wieder an Deck und da es vorne keinen Platz mehr hatte, setzten Biene (Deutschland) und ich uns hinter die Kabine. Dies stellte isch dann als ein super Vorteil heraus, da die anderen erbarmungslos vollgespritzt wurden und wahrschienlich noch nasser wurden als gestern. Sogar Biene und ich wurden nass, obwohl wir hinter der Kabine vom Groebsten geschuetzt waren, aber der Boden auf dem wir sassen, war halt auch sehr nass. Mark erlaubte uns dann in die obere Kabine zu sitzen, wo wir dann sogar eine Pritsche zum sitzen plus vor allem ein Dach ueber dem Kopf hatten und also noch viel besser geschuetzt waren. Ich konnte mir sogar eine Decke erobern und es war also nicht ganz so kalt, zumindest nicht im Vergleich zu all den anderen. Jene waren richtig am Zittern und die Glieder waren am Schluss richtig eingefroren. Sie wurden halt auch immer wieder von Neuem nass und die "Reise" heute war halt viel laenger als gestern. Es ging also sehr lange bis wir resp. vor allem die anderen wieder einigermassen aufgetaut waren. Das warme Zmittag (Wuerste und Salat) kam wie gerufen und zusammen mit dem heissen Tee wurde dann auch die Stimmung wieder besser.
Nach dem Essen wurden wir mit dem kleinen Motorboot zu der Whitsunday Island (diese eine, grosse Insel hiess nun wirklich so) gebracht. Wir wanderten zum Ausichtspunkt, wo man Fotos wie auf den Postkarten machen konnte und hatten dann noch 2.5 Stunden am Strand. Ich hatte keine Lust, nochmals ins Wasser zu gehen, weshalb ich einfach ein wenig suennelte. Es war nicht wirklich heiss, aber zumindest auch nicht wirklich kalt. Die meisten anderen gingen ins Wasser und machten sich ein Spieldaraus, ueber die Wellen zu huepfen.
Nach einem kleinen Erkundungsgang der Insel entlang, mussten wir dann wieder zum Treffpunkt zurueck. Nachdem unsere wilden Aufmerksmkeits-Taenze nichts genutzt hatten, wurden wir dann aber doch mal noch abgeholt. An Bord waren dann diverse Snacks bereit. Es gab Chips, Oliven, getrocknete Tomaten und Gemuese mit Dip-Saucen. Zum Znacht gab es dann Pasta und gruener Salat und zum Dessert so etwas aehnliches wie Milchreis mit Aprikosen-Stuecken. Jaja, das Essen war wirklich super hier!
Nach dem Essen locherten wir unseren Skipper Matt mit diversen fragen ueber allerlei Dinge dieser Welt und gingen dann ueber in verschiedene Quiz's. Vielleicht kennt ihr das Raetsel mit dem Bauern, der einen Wolf, eine Ziege plus einen Sack Getreide ueber einen Fluss transportieren muss, aber nur jeweils einen Platz im Boot frei hat. Oder die zahlreichen, zum Teil makabren Raetsel, wo man eine Situation geschildert bekommt und dann mit Ja- oder Nein-fragen herausfinden muss, was passiert ist. Mit Spielen dieser Art war es dann schnell nach 24h und wir machten uns langsma bereit fuer s Bett.

