Raffles Place und Chinatown (23.7.08)

Als ich an diesem Morgen ca. um 8.30 Uhr aufstand, regnete es draussen. Zum Zmorgen gab es so etwas wie einen mit Rindfleisch gefuellten Knoedel. Ich glaube, dies wird Kong genannt. Waehrend dem Essen las ich in einem Gesundheitsmagazin. Es ging unter anderem um die Leber und wie heikel sie ist, um die Prostata und (was am spannendsten resp. laecherlichsten war) um die Frage, ob AIDS durch das Essen uebertragen werden kann. Ein Junge hatte sich anscheinend durch das Verspeisen eines Burgers mit AIDS angesteckt, da sich der unwissende AIDS-habende Burger-Macher in den Finger geschnitten hatte. Im Artikel stand nun, dass 3 verschiedene Emails kursieren, eines eben mit dem Burger, eines mit einer Ananas und eines mit dem indischen Gericht Panipuri. Es wurde aber ganz klar gesagt, dass es hoechst unwahrscheinlich ist, dass AIDS so uebertragen wird und dass dies einfach angst-machende Mails seien, die mehr gefaehrlich als nuetzlich seien!

Um 10.15 gingen Monica, Doris und ihr Mann mit der MRT zum Raffles Place, dem wirtschaftlichen Zentrum von Singapore. Auf dem Weg zum Singapore River, konnten wir das beruehmte Raffles Hotel und die Statue von Stamfort Raffle, dem Gruender von Singapore, bestaunen. Spaeter konnte ich auch noch einen Blick auf den Singapore Flyer, einem wirklich riesigen Riesenrad, erhaschen. Anschliessend ging es zum Chinatown, wo wir zuerst etwas Zmittag assen. Danach schlenderten wir durch den Chinatown-Markt, wo ich dann feststellen musste, wie aergerlich Ladenbesitzer werden koennen: Ich schaute mir eines der vielen Singapore-Tshirts an und zwar eines mit den vielen Verbottschildern und den Bussen drauf. Ich wollte wissen, wie gross die Shirts waren und liess mir ein Shirt vom Ladenbesitzer oeffnen. Da auch das S sehr gross resp. vor allem lang aussah, probierte ich es einfach kurz ueber mein Shirt. Da es tatsaechlich einiges zu lang war, wollte ich es wieder zurueckgeben, aber da wurde der Verkaeufer wuetend. Wenn ich es probiert hatte, musste ich es kaufen, sagte er. Ich antwortete, dass ich es ja mit seiner Einwilligung probiert hatte und er mir dies zuerst haette sagen sollen, aber er wollte nichts hoeren. Monica kam herbei und erklaerte ihm, dass ich eben nicht von hier sei und dies nicht gewusst haette. Sie bezahlte die 4$ und wir gingen weiter. Naja, waere ich alleine gewesen, waere ich wohl einfach weggelaufen, obwohl 4$ ja auch nicht viel waren.

Nach einem besuch eines Shoppingzentres am Rande des Chinatown bestiegen wir dann beim Outram Park wieder die MRT. Bei der Tampanies Station kaufte Monica noch Essen ein und danach nahmen wir den Bus zu unserem Block zurueck, so dass ich spaeter dann auch alleine nach Hause finden wuerde. Dort angekommen gab es Lychee und Mangosteen. Letzteres ist eine aussen rote Frucht, welche man zum Essen aufbrechen musste. Im Innern ist dann das weisse, sehr koestliche Fruchtfleisch mit ein paar Samen drin.

Da ich recht erschoepft war, ruhte ich mich ein wenig auf dem Bettt aus und hoerte Musik. kurz vor 18h ging ich dann aufs Internet und etwa um 20h gab es Znacht. Monica hatte Nudeln mit Crevetten gekocht und dazu ass ich die Haelfte einer chinesischen Koestlichkeit, welche mir Doris zum Probieren gekauft hatte. Es war eine in ein Bananenblatt gehuellte mit Rindfleisch gefuellte Reispyramide. Gut, aber sehr fuellend!...

Nach dem Essen nutzte ich nochmals das Internet fuer eine Weile und etwa um 23.15 Uhr war ich dann im Bett.

 

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